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Nachrichten
08 Juni 2018

Obligatorische Registrierung für Immobilienmakler in Andalusien

Obligatorische Registrierung für Immobilienmakler in Andalusien

In Andalusien wurde ein neues Gesetz zur Regulierung des Maklerberufs verabschiedet. Damit ist die (nach Einwohnerzahl) größte autonome Region Spaniens der zweite autonome Teilstaat nach Katalonian, der den Beruf des Maklers für den Verkauf und die Vermietung von Immobilien in Spanien regelt.

In den Niederlanden teilen sich 1‘868 Einwohner einen Makler.
In Belgien sind es 1‘140 Einwohner.
In Deutschland sind es 4‘431.
Spanien mit 267 Makler pro Einwohner überspannt massiv den Bogen.

Das neue Gesetz sieht vor, dass innerhalb der Übergangsfrist von einem Jahr die Ausübung des Maklerberufs Regeln unterliegt und eine rechtliche Registrierung erfolgt. Der Zweck dieses Gesetzes besteht darin, den Verbraucher zu schützen und Transparenz zu schaffen. Aufgrund des neuen Gesetzes wird die Anzahl der Immobilienmakler in

Andalusien drastisch sinken, so wie damals in Katalonien, wo das Gesetz seit dem 9. September 2010 gilt.

Die Anforderungen, die an registrierte Makler gestellt werden, sind fast eins zu eins von Katalonien übernommen worden. Diese Anforderungen umfassen:

  • Nachweisbare Erfahrung und Kompetenz
  • Gesetzliche Haftpflichtversicherung
  • Eine Versicherung/Bankgarantie, welche Zahlungen bis zu einem Höchtsbetrag abdeckt (beide Beträge werden quasi verdoppelt, wenn der Makler kein physisches Büro hat und nur via Internet arbeitet).
  • Adresse eines physischen Büros
  • Der Makler darf nicht vorbestraft sein (Ausnahmen sind im Reglement festgelegt)

Spanische Makler sind nicht verpflichtet, einer Handelsvereinigung, wie der Agentur für Propiedad Inmobiliaria (API) oder dem Gestor Intermediario y Promociones de Edificiones (GIPE), beizutreten.